Artikel-Schlagworte: „CE-Kennzeichnung“

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg stellt die kostenlose Lernanwendung CE-coach zur Verfügung, um wesentliche Grundlagen zur CE-Kennzeichnung im Selbststudium zu vermitteln:

Die Lernanwendung behandelt fünf der wichtigsten EG-Richtlinien für Maschinen und Anlagen. Im Mittelpunkt steht die Maschinenrichtlinie. Ergänzend finden sich in den ersten drei Modulen Inhalte zur Aufgabe der Geschäftsführung und zur Bedeutung der EG-Richtlinien allgemein.

Grundlagen zur CE-Kennzeichnung

Die einzelnen Themenbereiche (u.a. CE-Management, Haftung, Maschinenrichtlinie MRL, Risikobeurteilung)  sind übersichtlich als Text aufbereitet, unterstützt von  Filmen, Animationen, interaktiven Folien und Diagrammen.
Eine einfache Verfolgung des Lernfortschritts ist implementiert, wenn man sich als Benutzer registriert; die Möglichkeit von webbasierten Tests zum Abfragen der vermittelten Inhalte konnte ich leider nicht entdecken.
Zusammenfassend ist CE-coach ein hilfreiches und umfangreiches Wissenstool für alle, die am Entwicklungs- und Herstellungsprozess von Maschinen und Anlagen beteilt sind, auch für Technische Redakteure.

Hier finden Sie die aktuellen Änderungen zu den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen an Ihre Maschinen auf einen Blick!

Die CE-Kennzeichnung (Conformité Européenne, so viel wie „Übereinstimmung mit EU-Richtlinien“) ist eine Kennzeichnung nach EU-Recht für bestimmte Produkte in Zusammenhang mit der Produktsicherheit. Durch die Anbringung der CE-Kennzeichnung bestätigt der Hersteller, dass das Produkt den geltenden europäischen Richtlinien entspricht.

(http://de.wikipedia.org/wiki/CE-Kennzeichnung)

Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung Ihrer Maschinen ist eine Risikobeurteilung.

Seit dem 29.12.2009 sind die vom Hersteller zu erfüllenden Sicherheitsanforderungen an Maschinen in der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG geregelt:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:157:0024:0086:DE:PDF

Die Risikobeurteilung nach DIN EN ISO 12100:2010 wird vom Hersteller erstellt und signiert. Sie enthält die Risiken, die trotz konstruktiver Sicherheitsmaßnahmen gemäß aktuellem Stand der Technik nicht eliminiert werden konnten, sowie Hinweise zu deren Vermeidung.

Einen Leitfaden zur Interpretation der Anforderungen an Maschinen (“Guide to application of Directive 2006/42/EC9”) finden Sie hier:
http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/mechanical/documents/guidance/machinery/index_en.htm

Ergänzend zur Maschinenrichtlinie sind die Vorschriften des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes (GPSG) anzuwenden:
http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/gpsg/gesamt.pdf

Sie suchen Unterstützung zu einem speziellen Thema oder Teilaspekt zur CE-Kennzeichnung?

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Wir klären gemeinsam, wie wir Sie optimal unterstützen können und betreuen Sie praxisorientiert bei der Erstellung Ihrer Risikobeurteilung.

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